Information für Berufsfotografen: COVID-19-Notmaßnahmenverordnung

 

Neuerungen gelten ab 17. November 2020, 0.00 Uhr und enden mit 6. Dezember 2020, 23.59 Uhr!

 

Öffentliche Orte:

  • Abstandspflicht von mindestens 1 Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben.
  • Geschlossenen Räume: Abstandspflicht von mindestens 1 Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben und Maskenpflicht (= Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung).

 

Ausgangsregelung – gilt bis 26. November 2020:

Das Verlassen des privaten Wohnbereichs und das Verweilen außerhalb des privaten Wohnbereichs ist nur zu folgenden Zwecken zulässig:

  1. Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
  2. Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen sowie Ausübung familiärer Rechte und Erfüllung familiärer Pflichten,
  3. Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens, wie insbesondere
    a) der Kontakt mit
       aa) dem nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Lebenspartner,
       bb) einzelnen engsten Angehörigen,
       cc) einzelnen wichtigen Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich Kontakt gepflegt wird,
    b) die Versorgung mit Grundgütern des täglichen Lebens,
    c) die Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen,
    d) die Deckung eines Wohnbedürfnisses,
    e) die Befriedigung religiöser Grundbedürfnisse, wie Friedhofsbesuche und individuelle Besuche von Orten der Religionsausübung, sowie
    f) die Versorgung von Tieren,
  4. berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke, sofern dies erforderlich ist und
  5. Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung,
  6. zur Wahrnehmung von unaufschiebbaren behördlichen oder gerichtlichen Wegen,
  7. zur Teilnahme an gesetzlich vorgesehenen Wahlen und zum Gebrauch von gesetzlich vorgesehenen Instrumenten der direkten Demokratie,
  8. zum Zweck des zulässigen Betretens von Kundenbereichen von Betriebsstätten gem. §§ 5, 7 und 8 sowie bestimmte Orten gemäß den §§ 9, 10 und 11, und
  9. zur Teilnahme an Veranstaltungen gemäß §§ 12 und 13.

 

Kundenbereich:

Das Betreten des Kundenbereichs von

1.    Betriebsstätten des Handels zum Zweck des Erwerbs von Warn,

2.    Dienstleistungsunternehmen zur Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen (insbes. Friseure, Kosmetiker, Piercen, Tätowieren etc.) wird untersagt.

3.    Freizeiteinrichtungen zur Inanspruchnahme von Dienstleistungen der Freizeiteinrichtungen

ist untersagt.

Alle anderen Dienstleistungen, darunter auch die Berufsfotografen, bleiben grundsätzlich erlaubt. Lieferungen sind zulässig, Abholungen nicht (außer in der Gastronomie).

 

Das Betreten des Kundenbereichs von Betriebsstätten ist unter folgenden Voraussetzungen und Auflagen zulässig:

1.    Der Kundenbereich der Betriebsstätten darf nur in der Zeit zwischen 06:00 Uhr und 19:00 Uhr betreten werden.

2.    Gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist ein Abstand von mindestens 1 Meter einzuhalten.

  1. Kunden haben eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.
  2. Der Betreiber hat sicherzustellen, dass er und seine Mitarbeiter bei Kundenkontakt eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorritzung tragen, sofern zwischen den Personen keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet.
  3. Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass sich maximal so viele Kunden gleichzeitig im Kundenbereich aufhalten, dass pro Kunde 10m2 zur Verfügung stehen; ist der Kundenbereich kleiner als 10m2, so darf jeweils nur ein Kunde den Kundenbereich der Betriebsstätte betreten. Bei Betriebsstätten ohne Personal ist auf geeignete Weise auf diese Voraussetzung hinzuweisen.
  4. Für baulich verbundene Betriebsstätten (z.B. Einkaufszentren, Markthallen) gilt Punkt 5 mit der Maßgabe, dass die Flächen der Kundenbereich der Betriebsstätten und des Verbindungswerks zusammenzuzählen sind und dass sich sowohl auf der so ermittelten Fläche als auch im Kundenbereich der jeweiligen Betriebsstätten maximal so viele Kunden gleichzeitig aufhalten dürfen, dass pro Kunde 10m2 der so ermittelten Fläche bzw. des Kundenbereichs der Betriebsstätte zur Verfügung stehen.

 

Eigenart der Dienstleistung:

Kann der Mindestabstand von 1 Meter zwischen Kunden und Dienstleister und/oder kann vom Kunden das Tragen von einer Mund- und Nasenbereich abdeckenden und enganliegenden mechanischen Schutzvorrichtung nicht eingehalten werden, ist dies nur zulässig, wenn durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.

 

Alle zulässigen Dienstleistungen sind tunlichst im elektronischen Wege anzubieten.

 

FotografInnen-Workshops Indoor:

Sind untersagt.

 

FotografInnen-Workshops Outdoor:

Sind untersagt.

 

Fotografie Indoor:

Bei Personenfotografie: Unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen möglich.

 

Schulfotografie:

Derzeit nicht möglich, da alle Schulstufen auf Distance-Learning umgestellt wurden.

 

Ausnahmen:

Einhaltung des Mindestabstandes gilt nicht:

  • sofern zwischen Personen geeignete Schutzvorrichtungen zur räumlichen Trennung vorhanden sind,
  • innerhalb von Gruppen bis höchstens 6 Personen, wobei diese nur aus zwei verschiedenen Haushalten stammen dürfen, zuzüglich deren minderjähriger Kinder oder Minderjähriger, denen gegenüber eine Aufsichtspflicht besteht, insgesamt höchstens jedoch sechs Minderjähriger,
  • innerhalb des geschlossenen Klassen- oder Gruppenverbands von Einrichtungen (elementare Bildungseinrichtungen, Schulen gem. Schulorganisationsgesetz und Privatschulgesetz, sowie land- und forstwirtschaftliche Schulen),
  • zwischen Menschen mit Behinderungen und deren Begleitpersonen, die persönliche Assistenz- oder Betreuungsleistungen erbringen,
  • wenn dies die Vornahme religiöser Handlungen erfordert,
  • in Luftfahrzeugen, die als Massenbeförderungsmittelt gelten,
  • unter Wasser und
  • bei der Ausübung von Sport für erforderliche Sicherungs- und Hilfeleistungen.

 

Das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs und der Aufenthalt außerhalb des eigenen privaten Wohnbereichs zum Zweck der Teilnahme an Veranstaltungen ist nur für folgende Veranstaltungen zulässig:

1. unaufschiebbare berufliche Zusammenkünfte, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeiten erforderlich sind,

2. Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz 1953 (Teilnehmer haben eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen),

3. Veranstaltungen zur Religionsausübung,

4. unaufschiebbare Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,

5. unaufschiebbare Zusammenkünfte von statutarisch notwendigen Organen juristischer Personen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,

6. unaufschiebbare Zusammenkünfte gemäß dem Arbeitsverfassungsgesetz, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,

7. Begräbnisse mit höchstens 50 Personen,

8. Proben und künstlerische Darbietungen ohne Publikum, die zu beruflichen Zwecken erfolgen,

9. Zusammenkünfte zu unbedingt erforderlichen beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken.

 

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